Darmkrebsvorsorge

Autoimmune Hepatitis

Die Autoimmunhepatitis ist eine seltene chronische Lebererkrankung, bei der das Immunsystem irrtümlicherweise die eigenen Leberzellen angreift.

  • zu fortschreitenden Leberschäden
  • einer Leberzirrhose 
  • oder in schweren Fällen zu Leberversagen führen kann 

Symptome 

Die Symptome der Autoimmunhepatitis sind oft unspezifisch und können variieren.
Häufige Beschwerden sind: 

  • Müdigkeit
  • Gelenkschmerzen
  • Bauchschmerzen
  • Gelbsucht (Ikterus)
  •  

In einigen Fällen bleibt die Erkrankung über Jahre unbemerkt und wird erst in einem fortgeschrittenen Stadium mit erheblichen Leberschäden diagnostiziert. 

Untersuchungen zur Diagnose 

Die Diagnose umfasst verschiedene Untersuchungen, um die Erkrankung zu erkennen und ihr Ausmass zu bestimmen: 

  • Bluttests:  
    Nachweis von spezifischen Autoantikörpern (z. B. ANA, SMA) und veränderten Leberwerten 
  • Bildgebende Verfahren:  
    Ultraschall und Elastographie zur Beurteilung der Leberstruktur und zur Früherkennung einer Fibrose oder Zirrhose
  • Leberbiopsie:  
    In einigen Fällen notwendig, um die Diagnose zu sichern und die Stärke der Entzündung oder das Ausmass der Leberschäden genau zu bestimmen
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Behandlung 

Die Therapie der Autoimmunhepatitis ist meist dauerhaft und verfolgt das Ziel, die Entzündung zu kontrollieren, um einen längerfristig schweren Leberschaden zu vermeiden.

  • Immunsuppressive Medikamente:  
    Kortison (Prednison) und Azathioprin sind die häufigsten Mittel der Wahl. Sie reduzieren die Immunreaktion und verhindern Schäden an der Leber
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